Prolog:

“Wie alles begann”

Ich habe gerade an den Augenblick in meinem Leben zurückgedacht, an dem ich anfing, endlich zu leben.
Ich meine ja, wir haben alle den Tag unserer Geburt, an dem wir unser Leben auf dieser Welt beginnen – doch diesen Anfang meine ich nicht. Ich spreche von dem Moment, in dem ich erkannte, dass ich mein Leben nicht länger nur durchleben, sondern bewusst erleben möchte. Von dem Augenblick, an dem ich aus meinem Tiefschlaf erwachte!

Es ist nun fast vier Jahre her.
Eine dunkle Zeit. Schmerzhaft. Voller Trauer, Wut und vor allem Orientierungslosigkeit. Ich hatte mein Selbst im Außen verloren, war gefangen in einem Leben, das sich nicht anfühlte, als wäre es meines. So weit entfernt von allem, was sich nach Ich sein anfühlte.

Seit ich denken kann, lebte ich ein Leben nach dem gesellschaftlichen Norm-Skript.

Ein Leben, das mir von außen aufgebürdet wurde, nach vorgegebener Struktur, mit Regeln, Normen und klaren Vorstellungen davon, wie etwas zu sein hat; wie Ich zu sein habe. Es war ein Leben, das von Erwartungen geführt wurde – den Erwartungen der gesellschaftlichen Norm zu entsprechen, den Ansprüchen meiner Eltern, meiner Familie, und irgendwann auch meinen eigenen.
Es ging weniger darum, herauszufinden, wer ich bin, als darum, in einen zu kleinen Schuh zu passen. Und wenn der Fuß nicht hineinpassen wollte, schnitt man lieber ein Stück von sich selbst ab, statt einen neuen Schuh zu wählen. Jedes Mal, wenn ich mich veränderte, um in die „norm“ zu passen, verlor ich eine weiters Stück von mir.

Ich ging in den Kindergarten, in die Grundschule, weiterführende Schule und machte schließlich einen Abschluss. Und es ist nicht so, als wäre ich nicht dankbar für das Privileg, Bildung erhalten zu haben, vor vorallem in einer Welt, in der vielen Kindern genau das verwehrt bleibt. Dieses Bewusstsein aber auch die notwendige Dankbarkeit dafür trage ich in mir.                                                                          Doch Dankbarkeit schließt Kritik nicht automatisch aus. Dinge zu hinterfragen ist kein Zeichen von Relativierung eines Privilegs, sondern Ausdruck der Freiheit, das eigene Leben bewusst zu betrachten.

Und was ich wollte, wonach ich mich sehnte, spielte eben kaum eine Rolle. Auch wenn mir über Jahre hinweg ein kleiner, wohl dosierter Handlungsspielraum gelassen wurde – gerade groß genug, um nicht das Gefühl zu bekommen, eine Spielfigur einer kapitalistischen Gesellschaft zu sein –, erkannte ich irgendwann, dass mir damit lediglich Selbstbestimmung suggeriert werden sollte, ohne das diese wahrhaft existierte. Es war ein Trugschluss.

Nach meinem Abschluss wollte ich reisen, die Welt entdecken – vor allem aber mich selbst. Doch mit frisch gebackenen sechzehn zarten Jahren, ohne Geld und ohne die Erlaubnis meiner Eltern, war dieser Traum schnell ausgeträumt. Im Endeffekt war es ohnehin egal, was ich wollte. Wie all die Jahre zuvor wurde mir die Richtung vorgegeben.
Also folgte auf den Abschluss ganz selbstverständlich die Ausbildung. Und auch hier gab es wieder diesen Hauch von vermeintlicher Entscheidungsfreiheit, schließlich gab es so viele Berufe, so viele Möglichkeiten aus denen zu wählen mir offen stand. Oder nicht? Und ich wusste tatsächlich schon genau, was ich machen wollte - wenn ich schon nicht auf Reisens gehen durfte.

Ich wollte auf eine Schauspielschule gehen!                                                                                                                                                           Auch wenn das im ersten Augenblick wie ein Hirngespinst einer Pubertierenden 16-jährigen wirken mag – für mich war dieser Traum real, lebendig und erstrebenswert! Ein Traum, den zu träumen es wert gewesen war!

Doch diese Freiheit wurde mir nicht gelassen.
„Nein, du machst was Gescheites“, sagte mein Vater und mit diesem einen Satz starb auch diese Ambition.

Was Gescheites? Was sollte das überhaupt heißen?
Ich wusste es damals jedenfalls nicht, weshalb ich mich aus reiner Willkür für das vermeidlich naheliegendste entschied, nämlich Erzieherin... Nicht gerade die Vorstellung meines Traumjobs – wie ihr euch denken könnt –, aber welche Wahl war mir geblieben? Ich war noch ein Kind. Meine Füße standen nicht nur metaphorisch, sondern faktisch unter dem Tisch meines Vaters, und dort war längst für mich entschieden worden. Die meisten aus meinem Jahrgang hatten bereits einen Ausbildungsplatz, die Fristen liefen aus und mir blieb kaum mehr Zeit, um noch länger zu grübeln, also wählte ich das Einzige, mit dem ich - zumindest ansatzweise - dachte zu resonierten.

Ich wiederholte ein Jahr, weil ich eine Abgabefrist für einen Bericht verpasste; mein Laptop war abgestürzt und steckte in der Reparatur fest. Dieser irrwitzig winzig erscheinende Umstand war der Grund gewesen, dass ich sechs, statt fünf Jahre in der Sidequest „Vorbereitung auf ein Leben in der Arbeiterklasse“ fest steckt.

In diesen Jahren verdiente ich kaum Geld, hangelte mich von einem Praktikantinnen Gehalt zum nächsten und lebte weiter nach mir vorgegebener Struktur. Ich führte immer noch ein Leben, das sich einfach nicht nach meinem anfühlen wollte. Alles was ich tat, wurde mir diktiert; und die Zeit die mir zur “freien”verfügung blieb, ließen sich nur bedingt Selbstbestimmt kreieren, denn meine Fußfesseln - bestehend aus Stundenplan und Ferienzeiten, mangelndem Budget und begrenzter Möglichkeiten eine Kleinstadt auf dem Land,  und einer Weltweite Pandemie - ließen kaum Raum zu Entfaltung. Corona - oder wie ich es nenne: ein Sozialexperiment - hat einfach mies rein geschissen und die Welt in ein globales Gefängnis verwandelt! Drei Jahre meiner Blühte meines Lebens wurden durch die plötzliche Inkraftsetzung der Demokratie vollständig von Maßnahmen zur Eindämmung eines Virus bestimmt, die sich mehr nach willkürlich ausgelosten Regeln aus einer Jahrmarkt Tombola anfühlten.                                                                                                                In dieser Zeit starb meine Oma – die Frau, die mir über Jahre mehr Mutter gewesen war als meine eigene es sein konnte. Sie nahm mich mit dreizehn bei sich auf, ohne Fragen zu stellen, ohne Bedingungen zu stellen. Acht Jahre lang war sie mein Zuhause.                        Meine Freundesgruppe zerbrach an einer Intrige, dessen schmerzlichen Verrat die Freundschaft nicht standhielt. Mein damaliger Partner und ich trennten uns, denn unsere Vorstellungen vom Leben waren nicht die dieselben. Was mir blieb, war nichts als eine abgeschlossene Ausbildung – und das Gefühl, damit rein gar nichts erreicht zu haben.                                                                                        Als dann noch der sexueller Übergriff - durch meinen Chef meines Nebenjobs - meine Welt endgültig aus den Angeln riss, zerbrach etwas in mir und ich verlor mich in der Dunkelheit meiner Seele.

Man mag es selbst im ersten Moment nicht glauben, doch es war für mich mehr als an der Zeit gewesen, dass mir das Leben, durch all seine Unberechenbarkeit, endlich den lang notwenigen Gnadenstoß verpasste.

Manche nennen Schicksal, Zufall oder göttliche Fügung. Für mich aber war es der Beginn eines Rendezvous mit dem Universum.

Damals war ich durch einen willkürlichen Impuls zu einer Begegnung geführt worden, die mir – ein gutes halbes Jahr später – meine verloren geglaubt Hoffnung zurück geben sollte. Eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die man sich selbst so nie hätte ausmalen können. Eine Geschichte, wie sie nur das Leben selbst zu schreiben vermag! Es war einer dieser Augenblicke, in denen sich der Schleier lichtet, die Sicht klar wird und alle Puzzleteile scheinbar mühelos an ihren Platz fallen.

Damals fuhr ich gemeinsam mit einem ehemaligen Freund für nur eine ganze Nacht spontan nach Italien. Der Plan war gewesen, einen Club zu besuchen, der trotz noch bestehender Corona-Auflagen an diesem Wochenende öffnen sollte. Doch wie das Leben so spielt, hatte es einen anderen Plan für uns vorgesehen. Denn am Ende standen wir, in einem winzigen verlassenen Dorf mitten im Niemandsland, vor noch verschlossenen Türen und wussten nicht, wohin mit uns. Das einzige Glück, welches uns in dieser Situation noch zu bleiben schien, war, dass wir nur eine guter Stunde von Lignano entfernt gewesen waren.

Ich war einige Wochen zuvor mit einer Freundin dort gewesen. Wir hatten beide zur gleichen Zeit Stress mit unseren Typen gehabt und dachten, es wäre das Beste für uns, für ein paar Tage nach Italien zu flüchten, um die Köpfe freizubekommen und Girls-like die Sau rauszulassen. Wir hatten diesen Ort letzten Sommer entdeckt und uns in direkt verliebt und waren aus irgendeinem Grund der Auffassung gewesen, es wäre im Winter wohl kaum anders. Dass wir eine Geisterstadt vorfinden könnten, nachdem Lignano ein A typischer Badeurlaubs-Touristenort war, blendeten wir schlicht aus. Aber es gab immerhin einen kleinen Weihnachtsmarkt für die Locals, den wir an der Promenade entdeckten und da die Italiener wissen, wie man feiert, wurde unser Girls-Trip damals dennoch heilsamer lustig.

Wir buchten also, ohne lange nachzudenken, spontan ein neues Hotel und fuhren die Stunde weiter bis nach Lignano. An diesem Abend lachten wir mit Fremden, tranken mit neuen Freunden und machten das Beste aus dem, was uns das Leben zu bieten hatte.  Und um die long story short zu machen: Ich fand mich am Ende des Abends in der Wohnung eines Kerls wieder, mit dem ich mich den Abend über gut verstanden hatte, was letzten Endes in einem kläglich-traurigen Versuch der Kopulation endete, bei dem niemand in irgendjemanden etwas hineinsteckte – ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen. Trotzdem war es ein amüsanter Abend, an den ich mich bis heute gerne zurück erinnere. Und auch ohne den krönenden Abschluss hielten Devin und ich weiterhin Kontakt.

Über die folgenden Monate hinweg fragte er mich immer wieder, ob ich ihn nicht besuchen kommen und bei ihm in Italien Urlaub machen wolle; ich könne ja bei ihm wohnen und bleiben, so lange ich Lust hätte. Sein Apartment sei nur eine Straße weit vom Strand entfernt, und ich müsse mir keine Gedanken über den finanziellen Aspekt machen – ich sei herzlich bei ihm zu Hause willkommen. Mein erster Gedanke war natürlich: “Safe nicht, ich kenn dich doch gar nicht!”       

Ja gut, ich hatte mich im Winter auch schon von ihm in seine Wohnung schleppen lassen, ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken, aber das war etwas anderes gewesen! Schließlich war ein Freund damals mit dabei und ich hatte mich so in meinem Leichtsinn sehr sicher gefühlt, außerdem lies mein Pegel keine Bedenken aufkommen, aber nüchtern betrachtet sah das ganze etwas anders aus… 

Ich lehnte das Angebot also dankend ab.                                                                                                                                                            Wiederholt.                                                                                                                                                                                                               Meinen ersten Urlaub ganz allein wollte ich wirklich nicht an einem deutschen Touri-Hotspot in einem Apartment verbringen, das ich mir mit einem Fremden teilen sollte; nur um auf dessen Sofa Couchsurfing zu betreiben? Nein, das erschien mir einfach zu verrückt, um es Überhaupt laut auszusprechen. Ich war schließlich nicht lebensmüde – so fangen Horrorfilme an!                                                                                                            

Doch Zeiten ändern sich.

Und meine Umstände waren inzwischen mehr als aussichtslos. Mir waren die Aussichten auf einen Potenziellen Mordversuch an diesem Punkt schlicht egal gewesen, Hauptsache war, ich konnte aus dieser Stadt raus und das mit einem Budget, dass nicht einmal für 2 Monatsmieten gereicht hätte. Der Rest interessierte mich nicht.                                                                                                                     Alles, was ich jetzt noch wollte, war weit weg von hier! Weg von allem, was mir so viel Kummer bereitete!

Mir ist bewusst, dass es Menschen gibt, die objektiv Schlimmeres erlebt haben, als ich es je habe – oder es noch immer tun. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum sich so viele nicht erlauben, ihren eigenen Schmerz ernst zu nehmen. So wie ich es lange tat.                                                                                                                                                                                                                                                                                     Doch Schmerz ist keine Vergleichsdisziplin. Meine Realität ist die, die ich erlebe. Ich kenne kein „schlimmer“ oder „weniger schlimm“. Das bedeutet nicht, dass mein Schmerz größer oder wichtiger ist, als derer anderer – aber es ist eben meiner.                                                                                                                                                                                                                           Jeder von uns trägt seine ganz eigene Bürde, und jede davon verdient es, gesehen und anerkannt zu werden. Denn erst wenn man diese als solche Anerkennt, kann Heilung beginnen.

Und ich war an diesem Punkt meines Lebens dem Leben selbst müde geworden. Mir reichte es, weshalb ich ohne weiter über richtig oder falsch zu philosophieren das Unmögliche tat, und - ohne meinen Verstand regieren zu lassen - mit einem One-Way-Zugticket und einem gigantisch großen Koffer auf unbestimmte Zeit zu diesem Typen nach Bibione fuhr – dem Kerl, den ich lediglich von einem alkoholisierten Abend und einem missglückten One-Night-Stand kannte.                                                                                                                                                                                                                                                          Denn was wäre das Leben schon ohne Abenteuer?

Devin hatte nicht übertrieben, als er sagte, er wohne nur eine Straße weit vom Strand entfernt. Schon nach wenigen Minuten kitzelte der warme Sand meine Füße, und auch wenn die Liegen in der Hochsaison des Augustmonats diesen Strandabschnitt sardinenartig betonierte, fand ich ganz am Ende der Promenade einen Platz ganz für mich allein. Weit weg von den Menschenmassen verbrachte ich die Tage über am Strand, las Bücher über Selbstfindung, Manifestation und Selbstheilung und ließ mich vom Wasser tragen, hörte der Melodie der Wellen zu während die Hitze der Sonne auf meiner Haut glühte. Abend verwandelte sich der kleine Ort in ein reges treiben aus flackernden Lichter, Musik die aus allen Richtungen aus den Restaurants, Spielhallen und Bars drang und nachdem Kevin Feierabend machte, gingen wir gemeinsam aus. Ich tanzte mich an Strandbars durch die warmen Sommernächte, bis mir die Füße schmerzten. Und währenddessen erlaubte ich mir, mich in meinem Schmerz zu suhlen der sich schwer in meiner Brust eingenistet hatte; erlaubte mir so lange zu weinen, bis kein aufgestauter Schmerz mehr übrig sein würde.

Die erste Woche weinte ich durch.
Die Last der vergangenen Monate brach wie ein Tsunami über mich herein und riss alles mit sich, was mich so lange festgehalten hatte. Über Jahre hinweg hatte ich mir verboten, meine Wut, meinen Frust, meine Enttäuschung und meine Traurigkeit wirklich zu fühlen. Ich hatte gelernt zu glauben, es bedeute Schwäche. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall!                                                                           Meine Fassade war endgültig zerbrochen, und es war, als hätten all die Tränen, denen ich so lange keinen Raum gegeben hatte, nun endlich die Erlaubnis, zu fließen. Sie liefen mir schmerzhaft ehrlich und zugleich befreiend heiß über die meine Wangen – nicht länger unterdrückt durch den Verstand, sondern freigesetzt durch Bewusstsein. So schlief ich die ersten Tage Arm in Arm mit ihnen ein, nur um am nächsten Morgen von ihnen wachgeküsst zu werden.

Meine Seele atmete zum ersten Mal den süßen Duft der Existenz selbst. Es fühlte sich an, als würde ich das erste Mal wirklich erleben, wie es ist, einfach nur zu leben, mit allen Gefühlen die erlebt, statt unterdrückt werden wollen – ohne Aufgaben die erledigt, ohne Ziele die erreicht werden wollen und ohne Termine, die mir diktierten, wo ich wann zu sein hatte. Ohne Erwartungen; nicht die meiner Eltern, nicht die meiner Umwelt und vor allem nicht meiner eigenen Erwartungen an mich selbst.

Die Zukunft spielte hier keine und die Vergangenheit verblasste in den bunten Farben meines Jetzt. Alles was zählte, war den Moment mit allem was er mit sich brachte, zu erleben. Ungefilter, echt. Lebendig. 

Ich hatte keinen Plan mehr, was als Nächstes passieren würde, kein Ziel vor Augen und nichts, wohin ich zurückkehren musste.

Ich fühlte mich frei, mein wahres Selbst zu sein – nicht länger so, als hätte man mir all die Jahre die Flügel gestutzt, sondern als hätten meine Federn nach langer Zeit endlich wieder den Nährboden gefunden, um zu wachsen. Um fliegen zu lernen!

Ich sog die Essenz des Seins selbst regelrecht in meine Lungen, bis sie sich anfühlten, als würden sie platzen. Noch nie zuvor hatte ich ein solches Hoch erlebt; ein solches high-Sein vom Leben selbst.

Eine bessere Therapie hätte ich mir für mich nicht vorstellen können! Denn so weit von zu Hause weg, ohne vorgegebene Richtung und Struktur lernte ich mich selbst näher als je zuvor kennen. Als ich mich am Tiefpunkt meines Lebens wiederfand, begegnete ich mir das erste Mal wahrhaft Selbst

Es gab kein Gerüst mehr, dass all meine Energie zum Erhalt einer Lüge benötigte; es war längst, mit mir zusammen, in sich eingebrochen. Und nun, in all den Trümmern meiner Vergangenheit, fühlte ich, wie meine Seele eine Richtung fand. Wie sich ein Weg vor mir auftat, nach dessen Stufen zu gehen ich mich verzehrte.

Nachdem man erkennt, wer man nicht mehr sein möchte, beginnt der Weg zurück zu sich selbst!

Alte Muster lösen sich nicht sanft, Konditionierungen fallen nicht leise bis man erkennt, wie lange man geglaubt hat, etwas anderes sein zu müssen -  und wie wenig davon je wirklich das Eigene gewesen ist.                                                                                                                                                                                       Es ist ein Loslassen, ein Entlernen. Ein sprichwörtliches Vom-Glauben-Abfallen. Es fühlt sich an wie eine Wiedergeburt: hart, schmerzhaft und zugleich unfassbar befreiend.

Und genau hier begann mein Leben.          

Nicht bei der Geburt, sondern in dem Augenblick, in dem ich mir Selbst begegnet bin.  

                                                                                    Ich nehme euch mit auf diese Reise.

Auf meine Rendezvous mit dem Universum

Ps. Devin war – und ist – einer der liebenswürdigsten Menschen, die ich je kennenlernen durfte. Ich werde ihn als solchen für immer in meinem Herzen tragen, denn er ist einer dieser Wegbegleiter, deren positiver Einfluss und dessen reines Herz mein Leben verändert hat. Er schenkte mir das Licht in meinem Leben zurück, und was noch viel schwerer wieget las dass, durch ihn bot sich mir die Chance, mich Selbst zu finden!                                                            Dafür werde ich ihm immer, unfassbar dankbar sein!